Wie die Automafia Wegfahrsperren knackt ( 1 )
Samstag, 28. Mai 2011 16:35
Autos per Computer manipuliert Fälle wie die von Bernd A. sind anderen Fahndern durchaus bekannt. Fest steht: Immer wieder werden Fahrzeuge geknackt, die eigentlich als diebstahlsicher gelten. In diesem Zusammenhang registrieren die Ermittler seit einiger Zeit eine steigende Zahl mysteriöser Diebstähle in Autohäusern verschiedener Marken. Bei Einbrüchen werden aber weder Autos oder teure Ersatzteile gestohlen, sondern so genannte Diagnosecomputer. In der Werkstatt sind diese Geräte unerlässlich, weil sich fast alle Fahrzeuge nur noch elektronisch reparieren lassen. Für Autoschieber sind sie jedoch Gold wert, weil sich mit ihnen Wegfahrsperren moderner Autos von der Mittelklasse bis zum Luxusschlitten problemlos austricksen lassen. So lassen sich mit Hilfe der entsprechenden Computer elektronische Schlüssel und Chips für Wegfahrsperren für nahezu jeden Autotyp programmieren. Mit den so gefälschten Chips können Diebe in das elektronische Gehirn eines Wagens eindringen und blitzschnell alle Sicherungsvorkehrungen überbrücken. Ein Diebstahl dauert dann nur noch wenige Sekunden. Außerdem lassen sich mit den Computer alle Daten, mit denen das Auto identifiziert werden kann, umwandeln. Ein gestohlener Wagen wird auf diese Weise mit einer neuen Identität versehen und ist dadurch nicht mehr auffindbar. www.automafia.info.ms RFID-Wegfahrsperren sind nicht sicher Laut Presseberichten ist es einem Forscherteam der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore gelungen, RFID-basierte …
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Thema: Schlüsselrohling | Kommentare (25) | Autor: schluesselrohling

